Kleine Zeitung 2018 - 1. Österreichische Problemhunde Therapiezentrum - ÖRV Langenzersdorf nähe Korneuburg

Suchen
Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Aktuelles/Archiv > diverse Ereignisse


Mein Text in der Kleinen Zeitung  14.10.2018:




Ich bin dafür, dass alle Hunde – egal welcher Rasse – an hoch frequentierten Plätzen wie Schulen, Kindergärten, Spielplätzen und Einkaufszentren einen Maulkorb tragen sollten.
Damit meine ich aber nicht, dass es sich dabei um einen permanenten Maulkorb handeln sollte, das wäre eine Qual für das Tier.

Es geht mir um eine vorübergehende Vorkehrung an stark belebten Orten. Ich erachte das als wichtig, denn es kann schließlich immer etwas passieren. Dem Hundehalter muss nur übel werden und die Leine aus der Hand fallen. Oder Kinder laufen frei herum und stolpern über den Hund. Dieser reagiert mit einer Abwehrhaltung oder einer Schmerzreaktion. Ohne dass er auf eine bösartige Art und Weise auf die Person hinbeißen wollte. Mit einem Maulkorb kann ein Biss verhindert werden.

Die aktuelle Gesetzesnovelle der Wiener Stadträtin Ulli Sima (SPÖ) ist jedoch ein Skandal, der keine kynologische Sachlichkeit aufweist. Mit dem Beschluss wird weit über das Ziel hinaus geschossen.

Denn: Es ist eine Anlassgesetzgebung, eine populistische Maßnahme um Frau Sima im Gespräch zu halten.

Sie entbehrt jede Fachlichkeit und fördert nur die Ausgrenzung der Listenhundebesitzer. De facto wurde wie bei den anderen 11 Verschärfungen, die es bis jetzt gab, auch hier kein Hundebiss verhindert.

Statt eine unsachliche Anlassgesetzgebung einzuführen, wäre es notwendig, Experten der verschiedensten Coleur (ÖKV, Vet.Med usw.) zur Rate zu ziehen, und auf ihre Fachmeinung zu hören.

Auch der Sachverstand der Hundehalter muss in die richtige Richtung gehen. Also: Wie lese ich meinen Hund und wie führe ich ihn in der Gesellschaft von Menschen richtig? Hundebesitzer müssen sich an Gesetzestexte halten. Wenn all das passieren würde, käme es zu weniger Vorfällen.

Das gewünschte Alkohollimit wird kaum kontrolliert werden können, da selbst die Kontrollen der Autofahrer minimalst passieren. Es stellt sich die Frage. Was passiert nach dreimaliger Alkoholisierung mit dem Tier? Bleibt dann nach einer Überbelegung der Wiener Tierschutzhäuser wohl nur die letzte Konsequenz, dass Euthanasie angedacht ist?

Es wäre wünschenswert, wenn Frau Sima nicht nur die sogenannten Listen abschaffen, sondern auch die Hundehalteverordnung ähnlich der niederösterreichischen Sachkunde beziehungsweise der Begleithundeprüfung des Österreichischen Kynologenverbandes abändern würde.

Unsere Politiker sollten sich das Zitat von Mahatma Gandhi„Die Größe einer Nation lässt sich daran messen, wie sie ihre Tiere behandelt.“ vor Augen halten.
 
Tel: +43 - (0) 676 - 359 49 03 ...
2103 Langenzersdorf, Am Hechtenfang 1
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü